 |
|
UF-Anlage für die Aufbereitung
von Nuklearabwässer
|
Nuklearindustrie
Bei der Aufreinigung radioaktiv kontaminierter Abwässer liegt die Problematik darin, dass die radioaktiven Isotope in so geringen Konzentrationen und meist gelöst vorliegen, dass oft nur die Umkehrosmose effizient wirkt.
Da unterschiedliche Abwasserstandzeiten die Trennfaktoren beeinflussen, ist ein Kurztest zur Aussage, ob die radioaktiven Stoffmengen noch gelöst vorliegen, mit Hilfe der Filtration eines Aliquots des Abwassers über Nucleopore Filter ratsam. Das ermöglicht die Voraussage, nach welcher Reinigungsstufe die Aktivität in welcher Menge auf den Filtern zu erwarten ist und ob die Anzahl der Durchläufe über die Mikrofiltration erhöht werden sollte. Der Abwassertest kann wöchentlich vorgenommen werden und ist sehr schnell und einfach handhabbar.
Eines der wichtigsten Optimierungskriterien stellt die Auslegung der Reinigungskomponenten dar. Die Auslegung muss unter dem Gesichtspunkt minimaler Entsorgungskosten vonstatten gehen. Die Anlagekomponenten sind so in Reihe zu schalten, dass sich die bestmöglichste Reinigungseffizienz ergibt. Die Grösse der Anlagen richtet sich nach dem jährlichen Durchsatz des zu reinigenden radioaktiv kontaminierten Abwassers und der zu erwartenden Schmutzfracht.
|